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Dr. med. Peter Teuschel
Facharzt für Psychiatrie . Psychotherapie
Dr. med. Irina Cerovecki
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Sendlinger Str. 46
80331 München

Tel.: 089/ 184590
Fax: 089/442329876
email: Praxis@DrTeuschel.de
email: Praxis@DrCerovecki.de
www.DrTeuschel.de
www.DrCerovecki.de

ESSSTÖRUNGEN

Bei den Essstörungen werden drei Erkrankungen unterschieden:

Anorexia nervosa (“Magersucht”)

Bulimia nervosa (“Ess-Brech-Sucht”)

Adipositas (”Fettsucht”)

Eine vierte, in der Häufigkeit zunehmende Form der Essstörungen ist das sogenannte “binge eating”(Essanfälle ohne darauffolgendes Erbrechen). Allen Essstörungen gemeinsam ist der abnorme Stellenwert, den Nahrungsmittel, Nahrungsaufnahme, Körpergewicht und Aussehen im Leben der Betroffenen spielen.

Sowohl bei Anorexie wie bei Bulimie beobachtet man eine deutliche Zunahme der Krankheitsbilder in den letzten 15 Jahren. Betroffen sind nach wie vor überwiegend Mädchen und Frauen. Allerdings suchen immer häufiger auch Männer mit Essstörungen Beratungsstellen und Ärzte auf.

Die körperlichen Schädigungen durch Essstörungen sind enorm und können bis zum Tod der Betroffenen führen. Eine möglichst frühzeitige konsequente Behandlung ist in jedem Fall anzuraten.

Die Therapie von Essstörungen ist in der Regel durchaus erfolgversprechend.

Häufig ist das zusätzliche Auftreten weiterer psychischer Störungen bei Patienten und Patientinnen mit Essstörungen, hier sind vor allem Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Suchterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen zu nennen. Hier ist eine genaue psychiatrische Diagnostik unabdingbar, hinter Essstörungen können sich auch andere Erkrankungen wie schwere Depressionen oder auch Psychosen verbergen.

Die Therapie der Essstörungen richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und beinhaltet vor allem psychotherapeutische Methoden. Eine Ernährungsberatung sollte ebenfalls Bestandteil der Therapie sein. Medikamentöse Behandlung wird in der Regel meist durch zusätzliche psychische Störungen (s.o.) bedingt. Schwere Fälle mit kritischem Gewichtsverlust müssen oftmals zunächst stationär behandelt werden.

Eine gute Übersicht über Essstörungen bietet die website von ANAD, der größten Beratungsstelle für Essstörungen in Deutschland.

Patientinnen mit Essstörungen haben - vor allem beim Vorliegen einer Bulimie - oft Hemmungen, über das Problem zu sprechen und versuchen manchmal jahrelang, die Krankheit geheim zu halten. So wird wertvolle Zeit verloren, in der bereits eine Behandlung stattfinden könnte.

Wenn Sie glauben, selbst an einer Essstörung zu leiden oder sich in dieser Hinsicht gefährdet fühlen, wenden Sie sich an einen Facharzt oder an eine hierfür spezialisierte Beratungsstelle!